Montag, 11. November 2013

Meditierende Mütter - ein Ding der Unmöglichkeit!?


Hallo Ihr Lieben!

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema "Achtsamkeit" und hatte sogar angefangen, regelmäßig zu meditieren.


Damals - vor meiner Elternzeit - als ich noch ganz normal gearbeitet habe, war das sogar relativ einfach zu schaffen:
Ob Ihr's glaubt oder nicht - ich bin regelmäßig morgens eine halbe Stunde früher aufgestanden, damit ich in Ruhe 20 Minuten sitzen konnte. Das hat dem Tag gleich eine ganz andere Qualität gegeben und mir wirklich gut getan.

Und dann?

Die Müdigkeit in der Schwangerschaft und der Schlafmangel in der ersten Zeit mit Kind haben dazu geführt, dass dieses Ritual "irgendwie" hinten rüber gefallen ist...

...und jetzt?

Eine regelmäßige Zeit zum Meditieren zu finden ist mir mit Kind nicht möglich - wie kann ich still und entspannt sitzen, wenn sie jeden Moment aufwachen könnte?

Soll ich deshalb das ganze "Projekt Achtsamkeit" aufgeben?

Ich denke gar nicht daran! :-)

Nein, vielmehr möchte ich in einer Art "Selbstversuch" erkunden, wie es trotzdem möglich sein kann, auch mit Kind Momente der Achtsamkeit und Oasen der Meditation in mein Leben einzubauen.



Vielleicht habt Ihr ja Lust, mich dabei zu begleiten - und vielleicht ist ja auch für Euch die eine oder andere Idee dabei...

Mit achtsamen Grüßen

Daniela



Sonntag, 29. September 2013

Einfach mal die Klappe halten!


Hallo Ihr Lieben!

Ich habe es wieder getan! - und habe mir fest vorgenommen, es mindestens ein Mal pro Jahr zu machen!

Letzte Woche war ich - mittlerweile zum dritten Mal - auf einem Schweigeseminar.


...und da ich immer wieder die gleichen Fragen dazu gestellt bekommen, hier ein kleines FAQ:

Wie? Darf man da gar nicht sprechen?

Das hängt vom jeweiligen Lehrer ab - bisher habe ich es so erlebt, dass man mit den anderen Gruppenteilnehmern nicht sprechen sollte, auch keinen Augenkontakt oder Zeichensprache. Außerdem nicht telefonieren, lesen oder schreiben - halt nichts, was einen aus dem eigenen Kopf heraus bringen könnte.
Es gibt aber die Möglichkeit, der Kursleitung vor der Gruppe oder in Einzelgesprächen Fragen zur Meditation oder persönlichen Schwierigkeiten zu stellen.

Wie geht das organisatorisch?

Normalerweise beginnen die Kurse mit einem gemeinsamen Abendessen - mit Sprechen! Dann geht es in der Meditationshalle weiter, wo der/die KursleiterIn die Rahmenbedingungen erläutert, Fragen beantwortet und dann offiziell die Stille einleitet.
Genauso wird am Ende des Kurses meistens noch eine Mahlzeit gemeinsam im Sprechen eingenommen und das Schweigen vorher offiziell beendet.

...und was macht man da so?

Je nach Kurs meistens Sitz- und Gehmeditation und Körperübungen (Yoga oder ähnliches) abwechselnd, dazu manchmal Vorträge. Das klingt nicht sonderlich aufregend - das Aufregende passiert ja auch in Deinem Kopf!

Ich könnte das nicht!

Ich will nichts beschönigen - in einer Gruppe von unbekannten Menschen zu sein und nicht miteinander zu kommunizieren ist ganz schön hart, weil man so ziemlich schnell in Kontakt mit den eigenen Themen und Dämonen kommt.
ABER! Ich kenne keine bessere und effizientere Methode, um mal richtig zur Ruhe zu kommen und sich über die aktuellen Fragen und Prioritäten in seinem Leben klar zu werden.

...und wo kann man das machen?

Ich war im Haus der Stille in Roseburg (bei Hamburg), ein Haus in buddhistischer Tradition, das seit 50 Jahren besteht - das merkt man: In der Meditationshalle meditiert es sich fast von alleine! Das Gebäude ist eine ehemalige Landwirts-Villa, inmitten eines verwunschenen Parkes mit viele kleinen Bachläufen und Teichen - wunderbar, um Draußen Gehmeditation zu machen.

Was kostet das?

Im Haus der Stille können durch den gemeinnützigen Verein als Träger ziemlich günstige Preise realisiert werden, auch dadurch, dass alle Teilnehmer pro Tag eine Stunde im Haus oder Park mitarbeiten. Die Lehrer nehmen gemäß buddhistischer Tradition "Dana", d.h. jeder gibt so viel, wie er für angemessen hält und geben kann (es werden manchmal auch Empfehlungen über die Höhe gegeben).

Ich denke, damit habe ich die häufigsten Fragen abgedeckt - wenn Ihr noch etwas wollt, dann fragt!

Über eine Schweigeseminar zu schreiben ist in etwas so, als wollte ich Euch den Duft von Rosen beschreiben: Egal, wie ausführlich ich es mache - verstehen werdet Ihr es erst, wenn Ihr es selbst ausprobiert! Nur zu! Es lohnt sich!

Liebe Grüße

Daniela


Montag, 23. September 2013

Kreativbloggerwichtel - oder Weihnachten mitten im Herbst!


Hallo Ihr Lieben!

Ab und zu muss man sich so richtig freuen - und das geht am besten, wenn man Menschen etwas schenkt und dann vielleicht auch etwas geschenkt bekommt.
Deshalb habe ich gerne mitgemacht, als LunaJu zum Kreativbloggerwichteln aufgerufen hat!

Nachdem ich es wie üblich ein ganz kleines bisschen (!) vor mich her geschoben hatte, konnte ich dann auch endlich das Paket für meinen Wichtel packen - es freut mich zu lesen, dass ich das richtige gefunden habe!

Und nun zu dem Paket, dass ich bekommen habe und das gemeinerweise schon so früh hier war, dass ich über eine Woche lang ganz furchtbar diszipliniert drumherum schleichen musste:

Von der lieben Nicole habe ich eine richtig schöne Mischung aus zauberhaften (selbstgenähter Loop in absolut MEINEN Farben) und überlebenswichtigen (Schoki!!!) Dingen bekommen:


Dazu noch schöne Servietten, lustige Taschentücher, eine Kette, eine Duftkerze und Tee - der Herbst ist gerettet!

VIELEN LIEBEN DANK!!!

Liebe Grüße

Daniela

Dienstag, 10. September 2013

Herzlich willkommen, Erdling!


Hallo Ihr Lieben!

Es gab Nachwuchs im Bekanntenkreis - und da ich sie selbst SUPERPRAKTISCH finde, habe ich gestern noch eine kleine Nachtschicht eingelegt und ein paar U-Heft-Hüllen gezaubert (die große Schwester hat auch noch keine, also bekommt sie gleich eine mit...).



Der Schnitt ist schon älter (von 2008) und von "Freche Zwerge" - leider scheint es das nicht mehr online zu geben, so dass ich nicht verlinken kann.
Folgende Änderungen habe ich an dem Schnitt noch vorgenommen:
  • verstärkende Vlieseinlage gegen den Außenstoff
  • ein weiteres kleines Täschchen für die Versichertenkarte, damit man auch wirklich alles zusammen hat.
Liebe Grüße aus dem Herbst!

Daniela

Dienstag, 3. September 2013

Yo dude! Es herbstelt!


Hallo Ihr Lieben!

Nachdem es den Sommer über SEHR ruhig hier war (Asche auf mein Haupt!), hat dann doch mittlerweile der Herbst seine ersten Vorboten vorbei geschickt - und auch, wenn es die nächsten Tage wieder heiß werden soll, hat ein kurz Blick in die Garderobe vom Goldlöckchen gezeigt, dass es dringenden Näh-Bedarf gibt!

Den Anfang macht eine Übergangsmütze aus Jersey. Der Schnitt ist ein freebie von farbenmix, die Jerseymütze von Bettina, mit Änderungen von Kaddi - Danke für die tollen Anleitungen!

Die Mütze ist wirklich fix genäht und gefällt mir ausgesprochen gut - hier das Modell "Gangsta-Style" (leider kann man die Mütze nicht ganz so gut erkennen, da das Goldlöckchen Stillhalten für völlig überbewertet hält...):



...und die Tage war auch mal wieder ein Geburtstagshirt fällig - Ihr dürft raten, wie alt die Maus geworden ist!


..der Schnitt ist übrigens No. 9548 von Burda - ein ganz klassisches T-Shirt ohne Gedöns und Gebämsel, der als Download auch wirklich erschwinglich ist...

Liebe Grüße

Daniela



Sonntag, 14. Juli 2013

Pretty in pink - ein fixes Sommeressen


Hallo Ihr Lieben!

Im Sommer (also in diesem hier) könnte ich eigentlich jeden Tag Kartoffeln mit Quark essen!
 - aber jeden Tag das gleiche? Nö! Deshalb hier eine Variation des Themas:

Pellkartoffeln mit Rote-Beete-Quark


Man nehme für 2 hungrige Erwachsene:
  • 200 - 300g Pellkartoffeln pro Person
  • 4 - 5 frische rote Beete
  • 1 Apfel
  • 500g Magerquark
  • Rotweinessig
  • Leinöl
  • Salz, Pfeffer
  1. Die Pellkartoffeln nach Gusto garen, bei mir kommen Salz und Kümmel mit in den Topf.
  2. Die rote Beete schälen (wer schlau ist, denkt an Handschuhe...) und zusammen mit dem Apfel grob gewürfelt in die Küchenmaschine des Vertrauens geben. Ich nehme das ganz normale Hackmesser zum Zerkleinern. In der Maschine alles zerkleinern.
  3. Quark dazu geben und auf höchster Stufe 2 - 3 Minuten lang anstellen, dadurch wird der Quark cremiger.
  4. Mit einem Schuss Rotweinessig und Leinöl (wegen der guten Omega-3-Fettsäuren). Salz und Pfeffer abschmecken und noch einmal durchrühren.
  5. Fertich!

Andere Alternativen:
  • Möhrchen mit etwas Honig und Senf
  • Radieschen
  • Tomate (Kerne entfernen, wird sonst zu flüssig!), Knoblauch, Basilikum
  • frische Kräuter
  • ...

...und was schmeckt Euch am besten?

Liebe Grüße

Daniela

Samstag, 13. Juli 2013

Ärmellose Erdbeermonster!


Hallo Ihr Lieben!

Auf den Feldern rund um Paderborn gibt es eine neue Plage...
Das Goldlöckchen!
Wären wir noch länger geblieben, hätte sie bestimmt das Feld leer gefuttert!


Zuhause hat sie mir dann aber gleich geholfen, einen Riesenberg Erdbeermarlelade zu kochen, die stilecht mit schnieken Etiketten (vom jamlabelizer) veredelt wurde:


...und da man bei diesem Wetter nie wirklich weiß, was man selbst, geschweige denn das Kind, am besten anzieht, sind Übergangsklamöttchen im Moment sehr gefragt:
Auf der Suche nach einer Fleece-Weste spielte das Schicksal mir eine Fleece-Jacke in die Hände - und da wir Jacken zu Genüge haben, wurde daraus schwuppdiwupps eine Weste:


Die Ärmel großzügig (!) abschneiden...



...nach Innen umschlagen und "im Nahtschatten", also genau auf der bereits vorhandenen Naht mit einem Geradstich festnähen. Dann noch Innen die überstehende Nahtzugabe knapp an der Naht einfach abschneiden.

Fertich!

Ich LIEBE es, Fleece zu verarbeiten!!!

Liebe Grüße

Daniela